LANDUNGSBRÜCKEN
Hamburg
Panoramabilder: Landungsbrücken Elbseite, Rickmer Rickmers, Landungsbrücken Frontseite, Fischrestaurant mit Anleger

- Landungsbrücken, Hamburg St.-Pauli
Die Landungsbrücken waren früher vornehmlich die Anlegestellen für Schiffe und Passagiere aus Übersee und das erste Bauwerk, das die neuen Besucher aus aller Welt zu sehen bekamen. Es war auch das letzte Gebäude, das Menschen sahen, wenn sie die Stadt auf der Suche nach einer neuen Zukunft in Richtung Amerika, Australien oder Kanada verließen.
Über fünf Millionen Menschen verließen in Hamburg den Kontinent auf der Suche nach einem Neuanfang in Übersee. Heute läuft der Containerfrachtverkehr wie auch das Anlegen der großen Kreuzfahrtschiffe an weit entfernten, riesigen Terminals ab.
Heute kann man eines der alten Segelschiffe, die zu einem Restaurant umgebaute Rickmer Rickmers, neben den St. Pauli Landungsbrücken vor Anker liegen sehen. Wenn man sich zu Zwecken der Ahnenforschung für die alten Passagierlisten von 1850-1934 interessiert, so kann man diese online unter folgender Datenbank einsehen: Hamburger Passagierlisten 1850-1934
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Früher waren die Landungsbrücken der belebteste Ort der Stadt, heutzutage ankern die großen Tanker, Containerschiffe und Linienschiffe an den Docks außerhalb der Stadt. Die Landungsbrücken sind ein beliebtes Touristenziel geworden, mit zahlreichen Restaurants, Bars, Essbuden und Möglichkeiten für Hafenrundfahrten.
Viele Fähren des regulären Hadag-Fährverkehrs können mit Karten des HVV benutzt werden und bieten somit eine interessante Möglichkeit, den Hamburger Hafen im Rahmen des öffentlichen Nahverkehrs kennenzulernen. Direkt neben den Landungsbrücken befindet sich der Eingang zum alten, 1911 erbauten Elbtunnel, der früher den Werftarbeitern auch bei schlechtem Wetter das Erreichen der Arbeitsplätze auf dem gegenüberliegenden Ufer sicherte.




