Nutzen Sie unsere Suchfunktion:

- MMK, Frankfurt
Das jüngste Frankfurter Museum, von den Bürgern wegen seiner Dreieckform »Tortenstück« genannt, wurde im Jahre 1981 gegründet. 1983 fand ein offener Realisierungswettbewerb für die Planung des Museumsbaus statt. Der Wiener Architekt Hans Hollein wurde am 17. Mai 1983 mit dem 1. Preis ausgezeichnet und beauftragt das Projekt auszuführen, im Juni 1991 wurde das MMK eröffnet.
Die Sammlung beinhaltet einen Teil hochkarätiger amerikanischer und europäischer Kunst der sechziger Jahre aus der Sammlung des 1977 verstorbenen Darmstädter Unternehmers Karl Ströher, den die Stadt Frankfurt 1981 erwarb.
Heute wurde die Brücke zur Gegenwart erfolgreich geschlagen, mit Exponaten von zeitgenössischen Künstlern wie Julian Schnabel, Stephan Balkenhol, Francesco Clemente, Günther Förg, Bill Viola, Reinhard Mucha, Katharina Fritsch, Jochem Hendricks, Axel Kasseböhmer, Rosemarie Trockel, auch Gerhard Richter, Nam June Paik, Joseph Beuys, Bruce Nauman, James Turrell sind vertreten.
Vor allem Jean-Christophe Ammann, der das Museum aufgebaut und den Grundstock der Sammlung angelegt hat, und Udo Kittelmann, unter dessen siebenjähriger Leitung die Bestände um ein Vielfaches erweitert wurden, konnten den Bestand von knapp 4.500 Werken zusammentragen.
Bedenkt man, dass das MMK als städtische Einrichtung über keinen Ankaufsetat verfügt, so wird deutlich, dass dieser Erfolg ohne die Unterstützung von Spenden und Schenkungen nicht möglich gewesen wäre. Allein ein Drittel des Gesamtbestandes sind als Schenkung in den Besitz des Museums gelangt. Auf jeden Fall einen Besuch wert!




