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RESTAURANT NJORD



Küche: nordisch 
Preisniveau: €€
Telefon: 01766 - 24 29 210 
Website


Öffnungszeiten:
 vorübergehend geschlossen

Njord Restaurant
Restaurant Njord, Düsseldorf

Mit dem Restaurant NjORD ist die „New Nordic Cuisine“ auch in Düsseldorf angekommen. Im beschaulichen Stadtteil Benrath, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Schloss Benrath, servieren die dänischen Gastgeber nordische Küche vom Allerfeinsten. Das Restaurant NjORD konnte Thomas Hansen, Dänemarks Jungkoch des Jahres 2008 in die Rheinmetropole holen um hier sein Können eindrucksvoll unter Beweis zu stellen. Nach Stationen in Claus Meyers Kopenhagener Restaurant Noma (dem einzigen mit zwei Michelinsternen dekorierten dänischen Restaurant) und London verzaubert Hansen nun deutsche Gourmets mit allem, was die nordischen Länder an Delikatessen zu bieten haben. Unberührte Natur, wenig Kultureinflüsse und harte Klimawechsel zeichnen die nordischen Länder von Dänemark bis Grönland aus, und das schmeckt man in allen verwendeten Kräutern, dem Gemüse oder den verwendeten Produkten wie Fisch und Fleisch. 

 

New Nordic Cuisine setzt konsequent auf regionale, natürliche und saisonale Produkte, kombiniert mit dem Wissen über moderne und zeitgemäße Zubereitung. Im Restaurant NjORD heißt das nicht nur Verzicht auf Produkte und Zutaten aus anderen Küchen der Welt, sondern auch eine klare, skandinavisch-minimalistische Konzentration auf wenige Gerichte auf der Karte um absolute Frische zu garantieren. Wir waren da und haben getestet: Jacobsmuscheln mit geräuchertem Blumenkohl und Haselnusspulver, Kalbmilchbrieschen und Tiefseehummer mit Kürbis und Sanddorn sowie Filet vom dänischen Kalb mit Topinambur, Shimeti Pilzen und Perlzwiebeln standen auf der Karte, abgerundet durch ein Dessert von Birnen mit Joghurt, Malz und Lakritze. Lange hat uns kein Küchenchef mehr so eine Geschmacksexplosion beschert, jedes Kraut und jede einzelne Beere hatte seinen Platz in der Gesamtharmonie des Menüs. Wundervoll aufeinander abgestimmte Zutaten, perfekte Balance von Säure, Süße und Geschmacksnuancen die man so lange nicht mehr geschmeckt hat. Man schmeckte bei den Königskrabben des Amuse-gueule förmlich die Frische der Tiefsee, beim Kalbsfilet die Unberührtheit der nordischen Weiden, bei den Kräutern die intensiven Aromen bedingt durch das langsame Wachstum der skandinavischen Jahreszeiten, beim Sanddorn das Know-How des Chefs über das, was andere als Molekularküche bezeichnen würden, kurzum: wir waren begeistert.

 

Begleitet wurden die vier Gänge im Restaurant NjORD von ausgezeichnet korrespondierenden Weinen wie einem Reichsrat von Buhl Grauburgunder oder einem Sancerre Domain Gerard Millet 2007. Das alles dargeboten in einem nicht nur durch den offenen Kamin warmen Ambiente, sondern vor allem durch die so gar nicht zum - unberechtigten - Klischee des spröden Skandinaviers passenden herzlichen Gastgeberqualitäten von Restaurantchef Pedersen. Und nicht zuletzt zu bezahlbaren Preisen, denn hier geht das Viergängemenü für 75 Euro weg. Wenn sich das herumspricht wird das Restaurant NjORD in Düsseldorf noch viele Freunde finden, denn in der Innenstadt sieht das Preis-Leistungs-Verhältnis da bei manch etablierterem Kollegen schon etwas durchwachsener aus. Neuer Locationsite-Favourite in der Landeshauptstadt!

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Am 29.05.2009 um 01:20 schreibt Dieter Radenbach
Im Düsseldorfer Süden ist seit Jahresbeginn ein neues Licht am Gourmet-Himmel aufgegangen. Genauer gesagt brennt dies Licht im Njord, das sich als Restaurant und Weinbar versteht. Die dänischen Brüder Pedersen wollen sich hier einen Traum von einem gastronomischen Betrieb auf sehr hohem Niveau erfüllen mit einem Konzept, das gleichermassen innovativ wie kreativ ist aber ebenso eine große Bodenständigkeit besitzt.

Der Name des Restaurants ist Teil des Konzepts, denn er setzt sich aus Nord für den dänisch/nordischen Küchenstil und aus Jord (dänisch: Erde) zusammen. Letzteres drückt meisterlich die Bodenständigkeit und Naturverbundenheit aus. Für die Umsetzung in der Küche und zu einem kulinarischen Genuß haben die Brüder den 22-jährigen Landsmann Thomas Hansen gewinnen können, der in 2008 zum besten Nachwuchskoch Dänemarks gewählt worden war.

Thomas Hansen scheint in das Konzept des Njord zu passen wie kaum ein Zweiter. Für seine dänische Küche setzt er auf Produkte, die aus der nordischen Region kommen müssen und nur zu Zeiten ihrer Saison auf die Karte gesetzt werden, damit ihre Frische garantiert ist. Entsprechend wird die Karte auch nach wenigen Wochen neu geschrieben. Dabei ist das Schreiben wohl die geringste Arbeit, besteht sie doch lediglich aus einem großen Blatt. Auf der Vorderseite steht das 5-Gänge Menü, das jedem Gast herzlich ans Herz gelegt wird. Auf der Rückseite befinden sich als a-la-Carte - Alternative einige Komponenten des Menüs sowie 2-3 zusätzliche Gerichte.

Die Kreationen von Thomas Hansen klingen teilweise verwegen weil ungewöhnlich, aber alles paßt wunderbar zusammen und hat Hand und Fuß. Es ist ein Genuß, die Aromen der einzelnen Produkte zu erschmecken. Bei ihm schmeckt z.B. eine Creme von Tomaten sagenhaft nach Tomaten und seine Würfel aus Rote Bete können nicht besser nach Rote Bete schmecken. Bei seinen Schäumen merkt man Anklänge von der Molekularküche, aber chemische Experimente dürften aus meiner Sicht dabei keine Rolle spielen. Dann müßte man ihn auch als jungen Wilden bezeichnen, der er in meinen Augen nicht ist, denn er wirkt eher schüchtern, wenn er durch das Restaurant geht. Seine offenbar große Kreativität erstreckt sich aber nicht nur auf die Zusammenstellung von Produkten zu einem Gericht sondern gleichermaßen deren Komposition auf dem Teller zu einem Bild.

Wir wurden bei unserem Besuch von Torben Pedersen betreut, dem zu jedem Zeitpunkt anzumerken ist, mit welcher Begeisterung er vorangetrieben wird und wie froh und stolz er ist, Thomas Hansen quasi als i-Tüpfelchen für das Konzept gefunden zu haben. Sein Anliegen ist, daß die Gäste sich im Njord wohlfühlen und die Zeit bei einem hochklassigen Essen geniessen. Dazu leistet er gekonnt seinen Beitrag mit fachmännischem Service und kompetenter Weinberatung. Er wirkte auf uns sehr kontaktfreudig und locker, weit entfernt von steifem Auftreten, das man leider immer noch in noblen Restaurants vorfinden kann. Torben Pedersen unterhält sich gern mit seinen Gästen über das Konzept des Njord, die Vielfalt der Produkte seiner Heimat für die Küche, die Weine seines Restaurants und was es sonst Berichtenswertes gibt. Er ist so mit Herz und Seele dabei, wie man es sich als Gast nicht besser wünschen kann. Wir hatten den Eindruck, als ob nur wenig Zeit zwischen der Bestellung und jeweils den einzelnen Gängen liegen würde, so flott und rund lief alles ab. Der Eindruck war verfehlt. Es lag wohl eher an dem kurzweiligen Abend, denn am Ende waren wir gut 3 Stunden im Njord.

Die Möglichkeit, sich mit seinen Gästen intensiv unterhalten zu können, wurde ihm bei unserem Besuch etwas zu leicht gemacht, da wir leider die einzigen Gäste waren, die sich in dem stilvollen Ambiente des Restaurants mit der gemütlichen Kaminecke dem Genuß der dänischen Gastlichkeit hingaben. Es ist unbedingt zu hoffen und zu wünschen, daß das Njord nicht nur ein Geheimtipp wird oder bleibt – insbesondere dann nicht, wenn der Umbau der ersten Etage zum Restaurant abgeschlossen ist – sondern daß hier ein Licht im Sternenglanz erstrahlen wird. Das Potenzial ist vorhanden und hoffentlich auch bald die Gäste, damit nicht irgendwann dieses Licht ausgeht.

Ein Diskussionspunkt für einige Gäste oder potentielle Gäste mögen die Preise für das Menü und / oder die Größe der Portionen sein. Das neue Menü liegt mit 85 € plus 35 € für begleitende Weine m.E. an der Obergrenze. Die Portionen der einzelnen Gänge sehen für manchen Gast sicher übersichtlich aus. Wir waren am Ende des Abends angenehm gesättigt, wobei ein zusätzliches Stück des Kalbfilets vom Hauptgang aber noch ohne Probleme ein Plätzchen gefunden hätte – auch wegen des Geschmacks und seiner Qualität. In unseren Augen war der Preis des Menüs letztlich der Küchenleistung angemessen und korrespondierte mit unserem Genuß. Bei den Preisen für die Weine / das Weinmenü muß unbedingt darauf hingewiesen werden, mit welcher Großzügigkeit der Service die Weine eingeschenkt hatte und welche Weine angeboten wurden. Wenn der erste Stern kommen sollte, stimmt dieses Preisniveau auf jeden Fall.
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Am 08.04.2009 um 01:18 schreibt Berghausen
Ein ausgefallenes Menu der Superlative, serviert in zwangloser und doch stilvoller Atmosphäre, das ist eine Kombination, die man nur selten geboten kriegt. Wir verbrachten den zweiten außergewöhnlichen Abend hier und waren wieder begeistert. Das ist Erlebnis-Gastronomie!
Preis:  
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Am 26.03.2009 um 01:17 schreibt Gast aus Urdenbach
Wir sind auf Empfehlungen diverser Düsseldorfer Zeitungen in dieses Restaurant gegangen! Das Menue für 75 Euro hat uns erstmal geschockt. Jedoch was uns dann präsentiert wurde, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet. Ein 4-Gänge Menue mit diversen Zwischengängen. Das Essen und die Abfolge kann man als pure Kunst deuten. Was der Koch uns da kreierte, schien fast nicht von dieser Welt. Auch ein ganz dickes Lob an die Bedienung (der Chef selbst).

Dieses Restaurant sucht in Düsseldorf seines Gleichen.

Ein Restaurant, eher trifft wohl Kunstaustellung auf dem Teller, welches einem die Sinne beraubt.

Wir hoffen, das die schwierige Anlaufphase überstanden wird, damit wir nochmal für einen ganz besonderen Tag vorbeikommen können.
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Am 08.03.2009 um 01:15 schreibt Carolin Janzon-Westin
Von Königskrabbe auf sanddorn über medaillon vom schwein auf heu gebacken bis hin zum geräucherten pistazien parfait führt dieser junge koch einen durch eine unvergessliche geschmacksreise! ein absolutes MUSS für genießer die außergewöhnlich leckere kreationen probieren möchten .... es gibt eben NICHTS über skandinavier und ihre gastfreundlichkeit sowie guten geschmack!
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Am 26.02.2009 um 01:13 schreibt Andrea & Henning Winterstein
Tolles Ambiente, perfekter Service und hervorragendes Essen!
> Einfach nur empfehlenswert! Wir kommen ganz bestimmt wieder!
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