
SEHENSWÜRDIGKEITEN IN BERLIN
Berlin hat eine fast unüberschaubare Fülle an Sehenswürdigkeiten und Kulturgütern zu bieten, die dem Besucher bei einem Kurztrip schon mal Probleme bereiten kann, falls man sich vorgenommen hat nichts auszulassen. Besonders bemerkenswert ist die Wiederaufbauarbeit, die in Berlin geleistet wurde - wenn man sich das Ausmaß der Kriegszerstörungen vor Augen hält bzw. sich mit der Geschichte der einzelnen Monumente beschäftigt fällt einem auf, dass fast nichts den Krieg unbeschadet überstand - fast alles, was man heute sieht ist rekonstruiert, restauriert oder neu gebaut.
Keine Millionenstadt auf der Welt hat in den letzten Jahrzehnten soviel Bausubstanz ausgetauscht wie Berlin - aus alt mach neu in Rekordzeit. Das Tempo der Erneuerung führt zu Kuriositäten wie der Tatsache, dass nach der Wende Mauerteile und unliebsame Relikte der DDR abgerissen wurden - von denen man nachher Repliken aufstellen mußte als bemerkt wurde wie groß das touristische Interesse an der Deutsch-Deutschen Vergangenheit ist. Heute präsentiert sich Berlin als eine Metropole im ständigen Wandel, die den Spagat zwischen Tradition und Moderne fast mühelos schafft.
In Berlin wie anderswo auch schafft ein solcher Spagat natürlich Konflikte und Reibungsflächen zwischen urbaner Szene, Kultur und Kommerz. Siehe zehn Jahre Diskussion übers Tacheles, Projekt Mediaspree, stadtplanerische Totgeburten wie den architektonisch schön anzusehenden Potsdamer Platz (aber gehen Sie da mal nach Büroschluß vorbei) oder die Diskussion über die milliardenteure Geschichtsklitterung am Platz des ehemaligen Palasts der Republik. Auch in Berlin ist der Prozess der Gentrifizierung in manchen Stadtteilen weit fortgeschritten, die vor einigen Jahren noch alternativ waren und mit günstigen Mieten viele alternative Subkulturen anlockten.
Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Neukölln, Kreuzberg - die Liste ist lang und wird länger. Fazit: anschauen bevor's vorbei ist, denn in Berlin hat man genauso wenig wie anderswo auf der Welt begriffen, dass niemand in die Stadt reist um sich ein Bürohochhaus anzuschauen, für alternative Bars am Spreeufer aber sehr wohl. Wie viel urbane Kultur noch zerstört werden wird bis auch in Berlin die Einsicht reift, dass Kultur und Subkultur in einer industrielosen Stadt der wichtigste Wirtschaftsfaktor sind wird man sehen, aber bei mehreren 100.00 m² jetzt schon leerstehender Büroflachen stellt sich schon die Frage, warum man mit weiteren Abschreibungsobjekten die Landschaft zubetonieren will. Hier jedenfalls die Locationsite-Liste der "must see" Sehenswürdigkeiten unserer Bundeshauptstadt in alphabetischer Reihenfolge:

Sehenswert am Alexanderplatz ist vor allem der Fernsehturm. Mit einer Höhe von 365 Metern ist er eines der höchsten Bauwerke Europas und bietet einen beeindruckenden Ausblick auf die Stadt. Die Plattform in 207 Metern Höhe beinhaltet dazu ein Drehrestaurant... [mehr lesen]

Der ehemalige Hauptbahnhof des Westens wurde durch den Bau des neuen Berliner Hauptbahnhofs in seiner Bedeutung stark gemindert. Wer zum Kudamm will, wird aber trotzdem meist hier umsteigen und kann sich den Schauplatz von Christiane F. ansehen... [mehr lesen]

Der heutige Bebelplatz, ursprünglich von Friedrich II. als "Forum Fridericianum" konzipiert, ist der Ort der St.-Hedwigs-Kathedrale mit ihrem gewaltigen Kuppeldach, der "Verlorenen Bibliothek" sowie des Rocco Forte Hotel de Rome, als schönes Ensemble... [mehr lesen]

Der Berliner Dom ist die größte und wichtigste protestantische Kirche Berlins - ein bedeutendes Bauwerk, dessen Wiederaufbau sich Berlin einiges kosten ließ. Erst 1993 wurde der Hauptraum der Kirche wieder eröffnet, seitdem ist der Berliner Dom öffentlich zugänglich. [mehr lesen]

Nur vereinzelt finden sich noch Überbleibsel der Berliner Mauer im Stadtgebiet. Von der Hinterlandmauer ist weitaus mehr erhalten als von dem, was man eigentlich als Mauer bezeichnete - wir zeigen, wo noch Reste der deutsch-deutschen Geschichte zu finden sind. [mehr lesen]

Der zeltartige Bau mit dem pentagonalen Konzertsaal ist mit seiner einzigartigen Architektur und Akustik Vorbild für viele andere Konzertsäle auf der ganzen Welt. Sir Simon Rattle als Chefdirigent sorgt für eine zukunftsweisende Fortführung der langjährigen Tradition. [mehr lesen]

Im Zoo Berlin exisitieren noch die verschiedenen Epochen einer Zooarchitektur, beginnend bei den Anfängen der Tierhaltung in historischen Menagerien über exotische Stilbauten vergangener Zeiten bis hin zu gitterlosen Freianlagen und modernen Tierhäusern. [mehr lesen]

Das Bode-Museum steht für Byzantinische Kunst, die Skulpturensammlung und das Münzkabinett seit der Neueröffnung wieder in vollem Umfang der Öffentlichkeit zur Verfügung. Das neobarocke Gebäude beherbergt bedeutende Kunstschätze und Skulpturen... [mehr lesen]

Das Brandenburger Tor ist das unumstrittene Symbol Deutscher Geschichte und insbesondere der Deutschen Teilung. Im Niemannsland entlang der Mauer gelegen markierte es die unüberwindliche Sektorengrenze und war ein erkennbares Symbol der Trennung. [mehr lesen]

Einst als "Kohlosseum" verspottet, hat das Bundeskanzleramt mittlerweile seinen Platz gefunden. Das imposante Gebäude mit den riesigen Glasfronten nach Westen und Osten besitzt trotz seiner klotzigen Proportionen eine bemerkenswerte Leichtigkeit... [mehr lesen]

Charité - Medizinhistorische Sammlung
Die Medizinhistorische Sammlung der Charité zeigt Exponate der Präparate-Sammlung des Pathologischen Instituts, die mehrere tausend Exemplare umfasst und von Virchow persönlich gepflegt wurde. Eine Ausstellung, die nachdenklich macht... [mehr lesen]

Für 30 Jahre war Checkpoint Charlie der einzige Grenzübergang, den Ausländer und Diplomaten benutzen durften, um die Grenze zwischen den Sektoren zu übertreten. Er stand genau an der Bezirksgrenze zwischen Kreuzberg und Mitte... [mehr lesen]

Das längste erhaltene Teilstück der ehemaligen Hinterlandmauer ist zur längsten Freilichtgalerie der Welt geworden. Auf einer Länge von 1,3 Kilometern wurde die Mauer von internationalen Künstlern bemalt und wird täglich von ca. 2000 Menschen besucht... [mehr lesen]

Die größte Theaterbühne der Welt bietet Shows von Weltrang. Der 1984 an der Friedrichstraße neu eröffnete Show-Palast liegt in Mitte. Das gewaltige Gebäude ist der letzte Prachtbau, der von der damals schon langsam versinkenden DDR errichtet wurde. [mehr lesen]

Der Funkturm gegenüber wurde 1926 anläßlich der dritten Deutschen Funkausstellung gebaut und sollte ein etwas kleineres Abbild des Pariser Eiffelturms sein. Die Berliner schlossen das neue Wahrzeichen sofort ins Herz und tauften es "Langer Lulatsch". [weiter]

Der Gendarmenmarkt ist auf dem besten Wege wieder einer der schönsten Plätze Europas zu werden. Der schönste Platz Berlins ist es definitiv, denn das harmonische Ensemble aus Deutschem und Französischem Dom sowie dem Schinkelschen Schauspielhaus... [mehr lesen]

Die Hackeschen Höfe sind mit Renovierung und neuem Konzept zu einer der Hauptsehenswürdigkeiten des neuen Berlin aufgestiegen. Um 1902 als größtes zusammenhängendes Hofareal Europas angelegt, finden sich heute viele Bars, Restaurants, Boutiquen... [mehr lesen]

Mit der Eröffnung des Museums für Gegenwart im Hamburger Bahnhof hat die Nationalgalerie zusätzlich einen ständigen Ausstellungsort für die Kunst der Gegenwart erhalten. Die Sammlung Marx enthält Werke von Warhol, Beuys, Rauschenberg... [mehr lesen]

Der in der Planungsphase als Lehrter Bahnhof bekannte Hbf ist mittlerweile der zentrale Umsteigebahnhof der Stadt und besitzt Trassen sowohl in Nord-Süd als auch in Ost-West-Richtung. Die Funktion spiegelt sich auch in der architektonischen Ausgestaltung wider... [mehr lesen]

Die schwangere Auster, wie das Haus der Kulturen von den Berlinern auch genannt wird, liegt im Grossen Tiergarten und bietet ein Forum für Kulturelles aus aller Welt. Konzerte, Theater und Ausstellungen bieten ein abwechslungsreiches, oft ungewöhnliches Programm. [mehr lesen]

Nach jahrelangen Kontroversen um den Entwurf, die an der Planung und baulichen Umsetzung beteiligten Firmen und die Kosten wurde das Holocaust-Mahnmal am 10. Mai 2005 eingeweiht. Seitdem hat es sich zu einem Publikumsmagnet entwickelt... [mehr lesen]

Eigentlich einmal als Erweiterung des Berlin Museums geplant, ist das Jüdische Museum mittlerweile eigenständig und beherbergt die umfangreichste Dauerausstellung zur Jüdischen Geschichte in Europa. Entworfen von Daniel Libeskind... [mehr lesen]

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Die Gedächtniskirche ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Berlins nach dem Krieg geworden und steht symbolhaft für Zerstörung und Aufbauwillen. Die neo-romanische Kirche aus Wilhelminischer Zeit wurde im 2. Weltkrieg zerstört und niemals wiederaufgebaut. [mehr lesen]

Die bunte Mischung von Architekturstilen macht das Kulturforum nahe des Potsdamer Platzes aus. Hier befinden sich Stülerkirche, Neue Nationalgalerie von Van der Rohe, Scharouns Philharmonie, Kunstgewerbemuseum, Münzkabinett und die Gemäldegalerie. [mehr lesen]

Das Tacheles ist seit der Wende das, was viele mit der Berliner Kunstszene gleichsetzen: alternativ, irgendwie anders und aufregend. Dazu ständig vom Untergang bedroht, denn der Kampf gegen übermächtige Immobilienspekulation war schon oft fast verloren... [mehr lesen]

Das vierflüglige Gebäude des Gropiusbaus wurde um einen imposanten, von einer Glaskuppel überspannten Lichthof gebaut und beherbergt heute wechselnde Ausstellungen wie Man Ray 2008 oder Frida Kahlo 2010. Die beeindruckende Architektur des Gropiusbau... [mehr lesen]

Berlins größter See im Bezirk Treptow-Köpenick im Südosten der Stadt. Der Müggelsee bietet neben viel unberührter Natur und Wassersport eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten. Er ist nur knapp über 20 Kilometer von Mitte entfernt und damit auch ideal für Kurztrips. [mehr lesen]

Die Museumsinsel ist ein weltweit einmaliges Ensemble von Museumsbauten verschiedener Epochen und wurde in ihrer Gesamtheit zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Fünf Museen befinden sich hier in einem harmonisch wirkenden Ensemble. [mehr lesen]

Wer sich für Aufstieg und Fall, Schicksalsschläge und große historische Momente der Familie von John F., Robert oder Jackie O. interessiert ist hier genau richtig. Das Museum The Kennedys ist die Weiterentwicklung einer von der Camera Work AG organisierten Ausstellung. [mehr lesen]

Die Neue Nationalgalerie ist das einzige Bauwerk, das Ludwig Mies van der Rohenach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland umsetzen durfte. Sie beherbergt die Bestände der Staatlichen Museen zu Berlin im Bereich der Malerei, Skulptur und Plastik des 20. Jahrhunderts... [mehr lesen]

Die Synagoge überstand die Pogrome der Reichskristallnacht dank des beherzten Eingreifens eines Berliner Polizeibeamten mit Zivilcourage unbeschadet, wurde aber 1943 von Bomben fast vollständig zerstört. Im Mai 1995 wurde das Gebäude wieder geöffnet... [mehr lesen]

Die zentrale Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft der Bundesrepublik Deutschland. Die Schinkel-Gedenkstätte besteht aus einem einzelnen Raum mit der vergrößerten Version von Käthe Kollwitz Skulptur "Trauernde Mutter mit totem Sohn"... [mehr lesen]

Nach vierjähriger Umbauphase kann das Berliner Olympiastadion mit der fast schwebend wirkenden Dachkonstruktion seit 2004 wieder besichtigt werden. Die Ehrentribüne wurde unter Beibehaltung der historischen Ehrenhalle und des Coubertinsaals gestaltet. [mehr lesen]

Bei der Ausgestaltung der Häuser am Potsdamer Platz kamen mehrere Architektenteams zum Einsatz, die sich von den Grundzügen an den Masterplan hielten, bei den Details aber eigene Vorstellungen verwirklichten. So entstand ein bunter architektonischer Mix. [mehr lesen]

Zu sehen gibt es für den Fan ungefähr 500 Sammler- und Erinnerungsstücke aus 20 Jahren Ramones-Geschichte, von den ersten Konzertpostern aus dem CBGB's in NYC über Marky Ramones ausgelatschte Sneaker bis zu handgeschriebenen Lyrics vom ersten Album 1976. [mehr lesen]

Als Parlamentssitz und eines der symbolträchtigsten Gebäude der Deutschen Geschichte stellt der Reichstag auch eine touristische Attraktion dar, denn die Kuppel ist öffentlich begehbar und bietet einen grandiosen Ausblick über die Mitte Berlins. [mehr lesen]

Seit 1869 Sitz der Stadtregierung und seit 1991 Sitz der wieder vereinigten Berliner Stadtregierung und des Regierenden Bürgermeisters. Um das Rote Rathaus, das im Stil des Historismus erbaut wurde, verläuft ein Fries mit historischen Szenen. [mehr lesen]

Der Sitz des Bundespräsidenten liegt in unmittelbarer Nähe zu Reichstag und Siegessäule. Der zweiflüglige klassizistische Bau wird nur zu Repräsentations-Zwecken genutzt und steht daher auch Besuchern des ehemaligen Hohenzollern-Schlosses offen. [mehr lesen]

Besonders schön ist der das Schloss Charlottenburg umgebende Park, von dem eine Hälfte im Stil eines barocken Französischen Gartens, der andere im Stil eines Englischen Gartens gehalten ist. Im Winter gehört der Weihnachtsmarkt zu den stimmungsvollsten in Berlin. [mehr lesen]

Das Schloss Sanssouci in Potsdam diente als Sommerresidenz Friedrich des II. und wurde dafür eigens von Knobelsdorff erbaut. Seit 1990 steht das "preußische Versailles" mit barockem Ziergarten und angelegtem Weinberg als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. [mehr lesen]

Am Großen Stern, wo sich fünf große Straßen treffen, steht die 67 Meter hohe Siegessäule inmitten des Verkehrs und blickt nach Westen. Erbaut wurde die Siegessäule von 1864-73, um an den Preußischen Sieg über Dänemark zu erinnern. [mehr lesen]

Der Große Tiergarten ist mit 210 Hektar Fläche Berlins zweitgrößter Park und liegt genau in der geographischen Mitte der Stadt. Früher ein Jagdgebiet der Kurfürsten, ist er heute die grüne Lunge der Stadt und wird zum Joggen, Spazieren oder Grillen genutzt. [mehr lesen]

Die Topographie des Terrors dokumentiert die Schrecken der Nazizeit in all ihren Facetten, oft direkt am historischen Ort - ein richtungsweisendes Konzept, das seit vielen Jahren die Diskussion um die Aufarbeitung der Vergangenheit bereichert. [mehr lesen]

Nur ca. 1,5 Kilometer lang, aber gesäumt mit unzähligen der bedeutendsten Bauten Berlins und ein Querschnitt durch die Architektur mehrerer Jahrhunderte, das ist der Pracht-Boulevard Unter den Linden mit erstklassigen Hotels und Shopping-Möglichkeiten. [mehr lesen]

Man kann im Wannsee schwimmen, um ihn herumspazieren oder eine Bootstour unternehmen - die Möglichkeiten sind vielfältig. Die Boote für die Schiffstouren, unter anderem nach Potsdam oder Werder, legen am Pier gegenüber der S-Bahnstation Wannsee ab. [mehr lesen]




