
Schlichtes Japanisches Design ist in und leichte japanische Kost wie Sushi liegt sowieso voll im Trend. Etwas versteckt in einem Hinterhof in unmittelbarer Nähe der Hackeschen Höfe befindet sich das Pan Asia: ein durchgestylter, puristisch eingerichteter In-Japaner, der diesen neuen Zeitgeist gekonnt trifft - und bei Eröffnung so etwas wie ein Vorreiter in dieser Hinsicht war, zumindest in Berlin. Das Pan Asia bietet seinen Gästen eine Sushi-Bar, eine Lounge, einen großen Terrassenbereich im Hof und kleine Monitore in der Wand, über die Japanische Manga Trickfilme flimmern.
Die Speisen, die hier serviert werden, sind eine interessante Mischung verschiedenster asiatischer Küchen, das Publikum des Pan Asia ist für eine solche Location fast schon Klischee: vor allen Dingen junge Trendsetter aus der Medien- und Werbebranche haben das Restaurant zu ihrem neuen Lieblings-Hangout erklärt. Aber auch für Leute, die von auswärts kommen ist das Pan Asia ein Gastro-Tipp, den man sich mal anschauen sollte.
Betrieben wird das Ganze von Berlins Vorzeigegastronomen Roland Mary, oder habe ich da etwas verpennt und es gab einen Besitzerwechsel? Wenn ich mir den Tenor der Kommentare so anschaue wäre so etwas (Stichwort seating) jedenfalls früher in keinem seiner Läden passiert. Gerade die Mischung der Gäste macht doch ein gutes Restaurant aus, und sollte es da nicht sein wie in einem guten Hotel: wer zahlen kann und sich anständig benimmt, wird auch nicht schief angeschaut?
Muß wohl mal wieder selbst ins Pan Asia um den Stand der Dinge zu checken, aber seit ich Gingi und Sasaya entdeckt habe führt mich mein Weg echt nur noch selten für Sushi nach Mitte...
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phänomenal, das Publikum ist szenig und interessant.
besonders gefällt mir, dass Tourigruppen, meist in Karohemden und Blousons
unterwegs, der Zutritt trotz vorheriger Reservierung verwehrt wird...
Wir sind ja zum Glück nicht im Borchardts, wo das Publikum besonders am
Wochenende in dieser Hinsicht unter aller Sau ist....
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geschäftspartner am WE dort, auf empfehlung eines bekannten, hatten aber
nicht reserviert. uns ging es wie anderen, wir wurden quasi ausgelacht von
dem botox-monster, nach dem motto "vor weihnachten keine chance...". als
ich es dann noch im spass versuchte und meinte, wir seine extra aus
stuttgart hergeflogen meinte sie "...stuttgarter lassen wir eh nicht rein"
und lächelte mit ihrem halb gelähmten gesicht. und im nachhinein wird mir
auch klar, wie genau wir beim eintreten gemustert wurden und dann prompt
die absage kam, dabei trugen wir beide sehr gute freizeitkleidung. mann
muss es sich in der heutigen zeit leisten können, gäste so zu behandeln.
meine frau und ich werden im sommer einen kurztrip nach berlin machen und
die hackeschen höfe wieder besuchen, das panasia hingegen bestimmt nicht.
dann liebér den italiener am eck(ossena oder so ähnlich)topp essen, top
service zu vernünftigen preisen.
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Schade, wir waren eine Gruppe von Schul- und Studienfreunden, die sich einmal im Jahr in einer europäischen Großstadt treffen und die bereit waren viel Geld im PanAsia auszugeben. Unter den Freunden waren u.a. ein Berliner Plattenboss, der das PanAsia erst mal auf seine hausinterne schwarze Liste setzen ließ und ein CFO einer großen deutschen Chemie Firma, der den Laden auch nicht mehr in Betracht ziehen wird. 'Empfangsdame', du bist auf dem direkten Weg zur Spülerin - wenn überhaupt.
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