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Das
Olympiastadion
wurde von den Nazis für die Olympiade von 1936
erbaut und ist eines der erhaltenen Zeugnisse ihres
traditionalistischen Architektur-verständnisses.
Der gewaltige
Monumentalbau
faßte damals um die 110.000 Zuschauer, allerdings
werden wegen Sicherheitsbestimmungen heute nur höchstens
75.000 Leute ins Olympiastadion eingelassen. Das Stadion
besitzt einen zweigeschossigen Rundgang und eine große
Freitreppe, die zu den oberen Tribünenrängen
führt. Das Maifeld, ein benachbartes Aufmarschfeld
für 500.000 Leute, das von den Nazis für Massenveranstaltungen
genutzt wurde und der Olympiaturm befinden sich direkt
hinter dem Olympiastadion.
Nach vierjähriger Umbauphase
kann das Berliner Olympiastadion
mit der imposanten neuen Dachkonstruktion seit August
2004 wieder besichtigt werden. Das von Meinard von Gerkan
und Partnern konstruierte "neue" Olympiastadion
gehört auch in Zukunft zu Berlins bedeutendsten
Bauwerken und steht als Austragungsort des DFB-Pokalfinales alljährlich im Mittelpunkt des Interesses der Fußballfans - aber auch zu den Heimspielen der Hertha ist es einen Besuch wert.
Karten für Veranstaltungen im Olympiastadion Berlin
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