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NEUE WACHE

Unter den Linden 4
10117 Berlin

 

 


 


Neue Wache Berlin Innenansicht
© Foto Daniel Schwen

Die Neue Wache ist die zentrale Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft der Bundesrepublik Deutschland. Hier wird der Opfer von Krieg, Faschismus und Militarismus gedacht. Die Neue Wache war der erste staatliche Repräsentationsbau nach der Französischen Besetzung und gleichzeitig der erste Bau Karl Friedrich Schinkels, der später Preußens einflussreichster Architekt wurde und eine ganze Stilepoche mit seinen Bauten prägte. Ursprünglich errichtet als Wachhaus für die Wache des Königs und als Gedenkstätte für die Gefallenen der napoleonischen Kriege, wurde die Neue Wache im zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört. Nach der Wiedereröffnung 1960 diente sie auch der DDR als Mahnmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus.

 

Die durch die dorische Säulenfront optisch beeindruckende Gedenkstätte Neue Wache besteht aus einem einzelnen Raum, der außer einer vergrößerten Version von Käthe Kollwitz Skulptur "Trauernde Mutter mit totem Sohn", auf die durch ein offenes Dach das Sonnenlicht fällt, nichts weiter enthält - eine der gelungensten Interpretationen des Pietà-Motivs der Kunstgeschichte, wie ich finde, auch wenn es anläßlich der Aufstellung dieser Skulptur einige Kontroversen gab. Auf einem Bummel entlang Unter den Linden sollte man an der Neuen Wache definitiv eine kurzen Zwischenstopp einplanen, denn trotz der Besuchergruppen verfehlt der Raum im Inneren nicht eine gewisse kontemplative, ruhige Stimmung auf den Betrachter auszuüben. 

 

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