
- Bar am Lützowplatz, Mitte
In der Bar am Lützowplatz trifft man sich seit vielen Jahren, um am längsten Tresen der Stadt Cocktails zu genießen. Die Bar am Lützowplatz ist ein schmaler, langer Schlauch, trotzdem hat man es irgendwie geschafft sowohl Stil als auch ein klassisches, gemütliches Barfeeling in den Raum zu bringen. Am Ende dieses Schlauches strahlt dem Gast ein großes Mao-Portrait entgegen, das Gestaltungskonzept von Jürgen Sawade wirkt auch 21 Jahre nach Eröffnung noch frisch.
Auch die Attraktivität der Karte hat nicht nachgelassen: neben einem soliden Sortiment an klassischen Cocktails steht auch eine beeindruckende Auswahl an Single Malts zur Auswahl. Die Cocktails in der Bar am Lützowplatz werden von professionellen Barkeepern gemischt und sind zweifelsohne Ihr Geld wert (vor 21:00 Uhr sogar dank der Happy Hour zum halben Preis). War die Bar damals eine der ersten in Berlin, die auf kompromisslose Qualität bei den Drinks gepaart mit einem stilvollen Ambiente gesetzt haben, ist die Dichte in diesem Segment der Gastroszene nicht nur in Berlin dankenswerterweise bedeutend höher geworden.
Aber auch wenn mittlerweile CSA, Windhorst, Lebensstern, Beckett's Kopf und wie sie alle heißen dazu gekommen sind, die Bar am Lützowplatz hat den Test der Zeit bestanden und gehört auch heute noch zu unseren Favoriten der Berliner Barlandschaft. Im Westen neben Frido Keilings Gainsbourg und dem Stagger Lee jedenfalls eine Empfehlung für all jene, denen der Sinn nach einem relaxten Abend in einem äußerst gepflegten Ambiente steht. Hier kann man eigentlich immer hingehen und wird nicht enttäuscht werden.




