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HACKESCHE HÖFE

Rosenthalerstraße 40/41 & Sophienstraße 6
10178 Berlin


 

Webseite

 


Hackesche Höfe Berlin
© Berlin Partner/FTB-Werbefotografie

Die Hackeschen Höfe sind mit ihrer Renovierung und einem neuen Nutzungskonzept zu einer der Hauptsehens-würdigkeiten des neuen Berlin aufgestiegen. Um 1902 als größtes zusammenhängendes Hofareal Europas angelegt, sahen die Pläne von Anfang an eine Mischnutzung vor. Sowohl gewerbliche Räume als auch Wohnungen auf insgesamt 9200 m² sollten hier entstehen, und um die Jahrhundertwende wurde das Projekt als wegweisend gefeiert. Der starke Einfluß der Lebensreformbewegung zeigt sich vor allem in der Anordnung der Wohnräume und der Hofbegrünung, die Auswege aus der zunehmenden Verbauung Berlins aufzeigen sollte. Die Stadt war bereits so von engen, dunklen und menschenunwürdigen Mietskasernen geprägt, dass die Stadtflucht immer weiter um sich griff und Krankheiten wie TBC als "Berliner Krankheit" galten. 

 

Der Berliner Designer August Endell gestaltete die Fassaden, die besonders im ersten Hof beeindruckend schön gerieten. Mit maurischen Elementen und viel Jugendstildekor schuf er eine Fassade, die der Natur ähnliche Formen verwendete, ohne Symbolgehalt zu besitzen. Vieles von dem Dekor, auch die Außenfassade, wurde im Lauf der Zeit entfernt - teilweise bereits in den 30er Jahren, manches in den 60ern - auf jeden Fall war die Sanierung Mitte der 90er Jahre keine leichte Aufgabe. Heute sind die Hackeschen Höfe eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Berlins, und die vielen Restaurants, Bars, Boutiquen und Kunstgalerien, die heute hier residieren ziehen täglich Scharen von Besuchern an. Sehenswert!

 

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