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- © Claus Thoemmes
Der Gropiusbau ist ein nach seinem Architekten Martin Gropius (ein Großonkel des berühmteren Bauhausarchitekten Walter Gropius) benannter Ausstellungsraum und Berlins bedeutendster Kunstbau, der nicht Ort einer ständigen Ausstellung ist. Errichtet wurde der Gropiusbau 1881 in einer Mischung aus Klassizismus und dem aufkommenden Historismus und erinnert stark an ein italienisches Palazzo im Renaissancestil. Das vierflüglige Gebäude des Gropiusbaus wurde um einen imposanten, von einer Glaskuppel überspannten Lichthof gebaut und beherbergt heute wechselnde Ausstellungen. Das natürliche Licht zusammen mit der beeindruckenden Architektur im Gropiusbau geben einen wunderbaren Rahmen für Kunstausstellungen jeder Art, was durch wechselnde Ausstellungen wie Ägyptens versunkene Schätze 2006, Man Ray 2008 oder Frida Kahlo 2010 eindrucksvoll unter Beweis gestellt wurde.
Seit 2001 wird das Haus von den Berliner Festspielen im Auftrag des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien betrieben. Außergewöhnliche Themenausstellungen zur Kulturgeschichte bilden mit den Bereichen Zeitgenössische Kunst und Fotografie die wichtigsten Säulen im Programm des Martin-Gropius-Bau. Museen in aller Welt, staatliche Institutionen und private Leihgeber öffnen dafür – meist zum ersten und oft auch einzigen Mal – ihre Schatzkammern und schicken ihre bedeutendsten Werke nach Berlin. Unbedingt sehenswert!




