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Der Checkpoint Charlie ist einer der geschichts-trächtigsten und bekanntesten Grenzübergänge der Welt. Für 30 Jahre war Checkpoint Charlie der einzige Grenzübergang, den Ausländer und Diplomaten benutzen durften um die Grenze zwischen den Sektoren zu übertreten. Genau an der Bezirksgrenze zwischen Kreuzberg und Mitte stand er, dort wo heute eine Replik des originalen Grenzpostens steht (der echte wurde vorschnell abgerissen bevor man die historische Dimension bzw. das Touristeninteresse erkannte).
Das Haus am Checkpoint Charlie, das Mauermuseum, ist eine Dokumentationsstätte über die Geschichte der Deutschen und insbesondere der Berliner Teilung, wo Dokumentationen, Geschichten über geglückte und misslungene Fluchtversuche und ähnliches zu sehen sind. Es erinnert auch an die vielen Hunderte Deutsche, die den Versuch des Grenzübertritts mit dem Leben bezahlten. Für geschichtlich Interessierte, die sich ein lebendiges Bild verschaffen wollen ist das Mauermuseum am Checkpoint Charlie durchaus zu empfehlen - als Bustourist oder auf einer Stadtrundfahrt wird man höchstwahrscheinlich sowieso daran vorbeigekarrt, weil es genau wie die letzten Mauerreste der East Side Gallery halt zum Pflichtprogramm in Berlin gehört die Symbole der deutschen Teilung zu besichtigen.




